Disco, Pogo, klingelingeling…

Heute ist schon Donnerstag und donnerstags abends findet meist die schon legendäre Disco statt. Man kann den Event schon am späten Nachmittag erahnen: Mädchen stehen tuschelnd und kichernd beieinander, andere durchwühlen in den Zelten ihre Taschen oder Koffer auf der Suche nach passendem Outfit. Die Jungs tunen im Waschraum mit Kilos von Haargel ihre Frisuren auf ausgehfein, man merkt, dass manche von ihnen dem Ereignis mit gemischten Gefühlen entgegenblicken.
Merkwürdig kostümierte Gestalten huschen über den Platz. Der Aufenthaltsraum wird verdunkelt, die Discokugel wird ausgepackt, stundenlang poliert und schließlich an die Decke gehängt. Tontechniker schleppen und verlegen hunderte Meter von Kabeln, erster Soundcheck! Die DJ´s feilen derweil draußen vor der Küche an der Playlist und geben ihr den letzten Schliff.
Dann ertönt die Lagerfanfare: 19:00 Uhr! Discotime! Alles strömt in den Aufenthaltsraum. Die ersten Beats stoßen durch den Äther, erfüllen erst den Raum, dann den ganzen Platz bis in den letzten Winkel, bis sich ihnen niemand mehr entziehen kann. Wie willenlose Zombies werden alle von der Musik angezogen und stürzen auf die Tanzfläche, die Menge wogt im Rhythmus der pausenlos aufeinanderfolgenden Stücke. Plötzlich, erst leise, dann immer lauter, geht ein Raunen durch die Menge, welches schließlich in einem Stakkato aus schrillen Schreien kulminiert. In der Tür wird es immer heller und es erscheint -Er-!!

Disco-Baeric

Das Publikum rast, der Abend steuert auf seinen absoluten Höhepunkt zu, die „Baeric Go!“ Sprechchöre übertönen mittlerweile die hämmernden Beats, in der Mitte der Tanzfläche bildet sich ein freier Kreis, der Maestro zeigt dort seine ersten, unfassbaren Moves. Manche(r) versucht es ihm nachzutun, aber keiner kann „Baeric Discogott“ das Wasser reichen. Um 21:30 Uhr muss die Disco schließlich von Betreuern, die sich mit Ohrstöpseln und Sonnenbrillen gegen die Verlockung zu schützen versuchen, geräumt werden. Alles strömt in die Waschräume und danach total erschöpft, aber glücklich, in die Zelte, wo aber noch lange keine Ruhe einkehrt. Wieder und wieder lässt man den Abend Revue passieren. So entstehen Legenden!

Unter dem folgenden Link findet ihr die Playlist für einen solch unvergesslichen Abend!

Das erste Stück ist „Macarena“ von „Los del Rio“. Na, erinnert ihr euch noch an die Moves bei Macarena? Wenn nicht, dann bekommt ihr hier eine Anleitung dazu:

Aber zum Schluss noch einen Link zu Lieblingslied von

Heute ist Mittwoch, und was ist am Mittwoch?
Richtig, Schwimmbadtag!

Nach dem Frühstück packen alle ihre Schwimmsachen ein und dann geht es mit dem Bus durch die Eifel Richtung Schwimmbad. Die Bademeister werden blass, 80 Kinder und 25 Betreuer stürmen das Schwimmbad und schon ist die Party im Gange. Das sieht dann so ähnlich aus:

Oben schrieb ich, dass alle ihre Schwimmsachen packen, aber das stimmt ja gar nicht. Das Küchenteam ist nie mit dabei. Was machen die eigentlich den ganzen Tag, wenn niemand auf dem Zeltplatz ist? Wahrscheinlich chillen die!

Das auch. Aber vorher heißt es: Klos putzen!

2 Bastelideen, die wir für euch haben.

Vorschlag 1: Die Ferienspaßbiene:

Dazu benötigt ihr folgendes Material (Bild1):
1 leere Konservendose, 4 Knöpfe, 2 Kronkorken, Schnur, schwarzes Klebeband (Isolierband), 1 schwarzer Edding-Marker, 1 Einweg-Plastikflasche, gelbe Acrylfarbe, 1 Nylonfaden und als Werkzeug 1 Schere, 1 Cuttermesser, Kleber oder eine Klebepistole, 1 Pinsel, 1 Hammer, 1 Nagel.

Als erstes schlagt ihr mit dem Hammer und dem Nagel 4 oder sechs Löcher für die Beine in die Konservendose (Bild 2).Unsere Ferienspaßbiene auf den Bildern hat nur vier Beine, darum hat unsere Dose auch nur 4 Löcher, eine gewöhnliche Biene hat 6 Beine und dafür würdet ihr auch 6 Löcher machen müssen, je drei in einer Reihe. Das dürft ihr euch aussuchen.

Dann malt ihr die Konservendose mit Pinsel und Acrylfarbe gelb an (Bild 3). Nachdem die Farbe getrocknet ist, beklebt ihr die Konservendose mit 4 schwarzen Isolierbandringen (Bild 4).

Für die Beine des Tieres braucht ihr jetzt die Schnur: Schneidet 4 (oder 6) je ca 15 cm lange Schurstücke ab. An das eine Ende der Schnüre macht ihr einen Knoten, dann fädelt ihr die Schnur durch die Löcher (Bild 5). Unten klebt ihr jetzt mit Hilfe des Klebers oder der Heißklebepistole (die heißt nicht nur so, die ist es auch, Schenkelklopf) die Knöpfe als Füße an (Bild 6).

Als Augen klebt ihr die 2 Kronkorken auf die Büchsenunterseite und bemalt sie mit einem schwarzen Punkt. Dafür braucht ihr? Richtig, den Edding-Marker! (Bild 7).

Es fehlen noch die Flügel. Dazu brauchen wir die Einwegplastikflasche. Schneidet mit dem Cuttermesser (Vorsicht! Sehr scharf! Lasst euch beim Schneiden von euren Eltern oder Betreuern helfen!) erst den Boden der Flasche weg (Bild 8). Dann schneidet ihr ein ca. 6 cm langes ringförmiges Segment aus der Flasche aus und teilt es mit einem Längsschnitt, so dass es aussieht wie auf Bild 9. Klebt das Segment, nachdem ihr es in der Mitte nach Außen gefaltet habt, auf die Konservendose.

Nun sind wir fast fertig. Es fehlen noch die Fühler der Biene und der Nylonfaden zum Aufhängen. Für die Fühler macht ihr mit Hammer und Nagel vorne oben am Kopf zwei Löcher und knotet ein Stück Schnur dazwischen. Den Nylonfaden befestigt ihr hinten mit Hilfe eines weiteren Lochs und vorne an dem Fühlerknoten.

Ihr wisst ja sicher, dass so ein Bienenschwarm 10.000 Tiere haben kann, also haut rein!

Vorschlag 2: Ferienspass-Corona-Steine:

Für diejenigen, die nicht ganz so viel machen wollen, haben wir einen zweiten Bastelvorschlag, nämlich Ferienspass-Corona-Steine bemalen. Dafür braucht ihr nur Kieselsteine und Acrylfarben. Eurer Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Unten seht ihr ein paar Beispiele. Ein kleiner Tipp: Am besten klappt das Bemalen der Steine mit Acrylstiften.

Workshops

Heute haben wir ein paar Workshop Vorschläge für euch.
Viel Spaß beim Ausprobieren!

Bunte Blasen

Benötigte Materialien:

  • Ein hohes Glas
  • Salatöl
  • Gefärbtes Wasser
  • Vitamintabletten
  • Eine Lampe

Fülle ein Glas zu einem Drittel mit kräftig gefärbtem Wasser und fülle das Ganze vorsichtig mit Salatöl auf. Beleuchte das Glas nun von unten. Jetzt zerbrichst du eine Vitamintablette und wirfst sie in das Wasser. Fertig ist deine eigene Lavalampe!

Tischtennisball-Schwingung

Benötigte Materialien:

  • Mindestens 5 Tischtennisbälle
  • Einen Stock
  • Mehrere ca. 50 cm lange Bindfäden
  • Klebeband

Klebe die Fäden an die Tischtennisbälle. Befestige das andere Ende der Fäden so an dem Stock, dass alle Bälle auf gleicher Höhe nebeneinander hängen und sich berühren. Ziehe dann den ersten weg und lass ihn gegen die anderen Bälle fallen.

Ferienspasspostkarte

Manche von euch haben während des Zeltlagers eine „Ferienspasspostkarte“ ausgemalt und an eure Eltern oder Verwandte / Freunde geschickt. Die Postkarte könnt ihr hier ausdrucken.

Schneidet beide Seiten aus und klebt sie auf ein Stück dünnen Karton, oder klappt und klebt sie aufeinander.
Malt die Postkarte schön aus. Da ihr zu Hause seid, schickt die Karte diesmal nicht an eure Eltern, sondern an uns. Die Adresse lautet:

Ferienspass Schwalmtal
c/o Pfarrbüro
Niederstr. 31
41366 Schwalmtal

Mal sehen: Vielleicht veröffentlichen wir auf dieser Seite Ende nächster Woche die schönsten von euch ausgemalten Karten.

Hallo Liebe Ferienspassler!

… Wir wollten mal auf Großfahrt gehen …

doch leider ist dies zurzeit nicht möglich.

Das wäre unser Ziel gewesen.

Wie wäre es mit einer kleinen Wanderung in unserem Ferienspass Revier, dem Hürtgenwald? Unsere Rallye Stecke findet Ihr hier.

Genutzt werden darf auch der Parkplatz vom Jugendzeltplatz.
Sollte dieser nicht besucht sein, dürft Ihr, liebe Kinder, ihn euren Eltern natürlich auch gerne zeigen!

Und das wäre heute euer Essen gewesen: Sauce Bolognese.

Man braucht dazu: Nudeln, Hackfleisch, Zwiebeln, Suppengemüse (Sellerie, Möhren, Porree), pürierte Tomaten sowie an Gewürzen Salz, Pfeffer, Thymian und Oregano. Versucht doch einmal, eine Sauce Bolognese selbst zu kochen. Es ist gar nicht so schwer. Kochanleitungen finden sich zuhauf im Internet, z.B. auf den Seiten www.chefkoch.de oder www.essen-und-trinken.de.